Radwege 
a) 60 km Radwegenetz im Bezirk Burggrafenamt
b) Radweg von Mals bis Verona
c) Fahrradverleih am Bahnhof
d) Sehenswürdigkeiten entlang des Fahrradweges
e) Fahrradkarte “PocketCard”
Kurze Beschreibung und Problemstellung
Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt wurde von der Landesregierung mit dem Bau eines übergemeindlichen Radwegenetzes beauftragt. Es gilt über 60 Kilometer Radwege zu errichten, wovon bis zum Spätherbst 2008 bis auf Staben-Naturns und Sinich-Burgstall alle Teilstrecken verwirklicht worden sind.
Dabei handelt es sich um drei Hauptachsen:
- die Achse Meran-Naturns entlang der Etsch, um Meran mit dem Vinschger Radweg zu verbinden
- die Achse Meran-St. Leonhard im Passeiertal und
- schließlich die Achse Meran-Bozen, um sich an die Achse Sterzing-Verona anzubinden, welche es ermöglicht, auf dem Radwegenetz von Sterzing bis nach Verona zu gelangen.
Die Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn Meran-Mals im Mai 2005 hatte unter anderem auch einen wichtigen Einfluss auf den Radtourismus, vor allem weil die neuen Züge einen besseren Zugang für Fahrgäste mit Fahrrad bieten, doch sicherlich auch durch das vermehrte Angebot in vielen Bahnhöfen, ein Rad auszuleihen und so die nahegelegenen Radwege zu benutzen.
Abgeschlossene Projekte mit einem Ausblick in die Zukunft
Auch in den nächsten Jahren wird die Fertigstellung und Ausbau des übergemeindlichen Radwegenetzes oberste Priorität in den Zielsetzungen der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt finden.
 So investiert die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt viele Ressourcen, um das Informationsdefizit bezüglich der Fahrradwege zu reduzieren. In diesem Sinn veröffentlicht die Bezirksgemeinschaft seit 2005 unter anderem auch eine „Pocket-Card“, mit einer Gesamtübersicht aller existierenden Radwege im Burggrafenamt. Dabei werden ebenso drei verschiedene Tourenvorschläge mit den entsprechenden Sehenswürdigkeiten beschrieben.
Ebenso bietet die Webseite der Bezirksgemeinschaft allerlei Detailinformationen über die verschiedenen Strecken, unter anderem auch jede Menge Infos über Fahrradreparaturwerkstätten, Rastplätze, usw. Diese Informationen müssen entsprechend beworben werden, am besten in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Tourismusorganisationen, um ein gröβtmöglichstes Publikum zu erreichen.
Mit der steigenden Anzahl von Fahrradbegeisterten ist es deshalb notwendig, auf den Radwegen für groβe Sicherheitsstandards zu sorgen, vor allem an den Stellen, wo sich die Radwege mit den Straβen kreuzen.
Das Abstecken der Wegstrecken Zuhause-Schule fällt dagegen in ein eigenes Projekt, welches die Optimierung des Schulverkehrs und der Schulwege zum Inhalt hat. Die Gemeinden, die in dieser Hinsicht schon mit der Gemeindepolizei zusammengearbeitet haben, konnten bis jetzt schon sehr gute Erfolge im Bereich der Verkehrssicherheit von Schülern mit dem Fahhrad vorlegen.
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