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Städtisches Mobilitätskonzept (SMK) 
a) Übergemeindliche Planung
b) Förderung der nachhaltigen Mobilität
c) Verkehrsberuhigung
d) Erhöhung der Verkehrssicherheit
e) Bessere Luft- und Lebensqualität
Kurze Beschreibung und Problemstellung
Die enorme Verkehrsbelastung im Ballungsraum Burggrafenamt und besonders in Meran haben dazu geführt, dass die Bezirksgemeinschaft Burggafenamt schließlich einer Koordinierungsrolle in diesem Bereich übernommen hat. Es handelt sich eindeutig um ein übergemeindliches Problem, das von einer einzelnen Gemeinde niemals gelöst werden kann. Im Wirtschaftsraum Burggrafenamt spielen beispielweise Meran, zunehmend aber auch Lana eine zentrale Rolle und bilden somit wichtige Knotenpunkte. Mit der Eurac-Verträglichkeitsstudie und der anschließenden Analyse durch den „Mobility Manager“ der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt konnte eine detaillierte Bestandsaufnahme der zunehmenden Verkehrsbelastungen in insgesamt 10 Gemeinden durchgeführt werden, die gemeinsam ein Einzugsgebiet von 55.000 Einwohnern ergeben.
Bisher war in Meran der 'Städtische Verkehrsplan' („PUT“ - Piano Urbano del traffico) die einzige Grundlage für alle weiteren Maßnahmen. In diesem 'Städtischen Verkehrsplan' wurde jedoch nicht genügend berücksichtigt, dass Meran zugleich auch der Sitz vieler übergemeindlicher Infrastrukturen (Oberschulen, Zuganbindungen, Krankenhaus, Grundbuch, usw.) ist, sodass wesentlichen Aspekten, die damit unweigerlich zusammenhängen - wie etwa Pendlerströme oder überörtliche Verkehrsvernetzungen - , bisher zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde.
 Lösungsvorschläge - überörtliche Verkehrsstrategien
Um die übergemeindliche Mobilität bestmöglich vorantreiben zu können, ist es nicht ausreichend, nur kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen. Es muss ein Konzept ausgearbeitet werden, welches ausgehend von Kriterien wie Effizienz und Umweltverträglichkeit mittel- und langfristige Lösungen bietet. Aus diesem Grunde arbeitet die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt mit der Autonomen Provinz Bozen zusammen, um in einem Plan die künftigen Infrastrukturen und politischen Maßnahmen zu definieren, welche die Lebensqualität der Anrainer und der Touristen steigern und die wertvolle Landschaft im Meraner Raum schützen soll. Im Jahr 2009 steht deshalb besonders die Erarbeitung eines übergemeindlichen Verkehrsplanes an. Dieser soll in Zusammenarbeit mit den Gemeinden wesentliche Ziele im Bereich Verkehr definieren und ein Lenkungsinstrument für die Zukunft werden. Beantragt wurde die Finanzierung dieses sogenannten städtischen Mobilitätskonzeptes im Rahmen von EU-Fördergeldern, welche zu 60 % gewährt wurde.
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